Leitplanken für die Verwendung des Sondervermögens beschlossen
Die Stadtverordnetenversammlung
hat mit den Stimmen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen klare Leitplanken
für die künftige Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen
beschlossen. Aus der ersten Tranche des Sondervermögens des Bundes stehen
Eppstein rund 3,9 Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur
zur Verfügung.
Die erste, bereits vorbereitete Mittelanmeldung über rund 2,14 Millionen
Euro soll zügig umgesetzt werden. Für die nächsten Anmeldungen
wird eine fortschreibbare Investitions- und Umsetzungsplanung erstellt. Projekte
werden dabei unter anderem nach Dringlichkeit, Nutzen, Wirtschaftlichkeit,
Förderfähigkeit, Umsetzungsreife und langfristigen Folgekosten bewertet.
Unser Ansatz lautet: Wir geben die Kriterien für gute Entscheidungen
vor, nicht das Ergebnis. Ziel sind Investitionen mit einem möglichst
hohen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzen für Eppstein. Auch Haushaltswirkungen,
Energieeffizienz und die Senkung von Folgekosten werden ausdrücklich
berücksichtigt.
Darin lag der wesentliche Unterschied zur SPD. Sie wollte bestimmten Investitionen
bereits vor der Bewertung grundsätzlich Vorrang einräumen und damit
den Spielraum unnötig einschränken. CDU und Grüne setzen stattdessen
auf den Grundsatz: erst bewerten, dann priorisieren.
[Philipp Heinz und Josef Retagne, Stadtverodnete][22.09.2026]