Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung Eppstein bringen zur nächsten Sitzungsrunde einen Antrag ein, der die Einrichtung eines zentral koordinierten Fördermittelmanagements innerhalb der Verwaltung der Stadt Eppstein anregt.
Ziel ist es, die systematische Identifikation, Koordination und Ausschöpfung von Fördermitteln auf kommunaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene bereichsübergreifend zu verbessern. Die Umsetzung soll dabei ohne den Aufbau zusätzlicher Stellen innerhalb der bestehenden Verwaltungsstruktur erfolgen, also kostenneutral.
Angesichts der angespannten Haushaltslage wollen CDU und Bündnis 90/Die Grünen so die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt Eppstein stärken. Denn Eppstein steht vor der Herkules-Aufgabe, zentrale Zukunftsinvestitionen zu tätigen und gleichzeitig den kommunalen Haushalt zu stabilisieren.
"Fördermittel von Land, Bund und Europäischer Union, aber auch auf kommunaler Ebene, bieten hierbei erhebliche Chancen zur finanziellen Entlastung", stellt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Josef Retagne fest.
"Die Verwaltung der Stadt Eppstein hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sie engagiert, kompetent und erfolgreich Fördermittel einwerben und einsetzen kann. Diese Arbeit soll mit der Einrichtung des zentralen Fördermittelmanagements unterstützt und ausgebaut werden", so der CDU-Fraktionsvorsitzende Konstantin Piotrowski.
"Die Vereinbarung, die wir als Kooperation in der Stadtverordnetenversammlung vor gut einem Monat geschlossen haben, wollen wir jetzt Schritt für Schritt mit Leben füllen. Mit dem Antrag zur Einrichtung eines zentralen Fördermittelmanagements beginnen wir in der ersten regulären Sitzungsrunde gleich mit der Umsetzung. Das Beste, was wir den Bürgerinnen und Bürgern als CDU und Grüne nach der Kommunalwahl zurückgeben können, ist konsequent an den Sachthemen zu arbeiten", so Piotrowski und Retagne abschließend.

[Konstantin Piotrowski, Fraktionsvorsitzender][10.06.2026]