So nicht, SPD - Falsche Angaben zwingen zum Rückzug
Vor
der letzten Stadtverordnetenversammlung sah sich die SPD gezwungen, ihre Anträge
zurückzuziehen, hatte sie doch falsche Zahlen und Voraussetzungen in
ihren Anträgen formuliert.
Es ist schon sehr bedauerlich, wenn SPD-Stadtverordnete ihren Haushalt nicht
lesen können. Verwerflich ist es allerdings, wenn diese ohne sich wenigstens
rückzuversichern, Zahlen und Angaben vorschnell in die Presse bringen,
die völlig falsch sind.
Da stellte die SPD doch tatsächlich den Antrag, den Bau des Fußweges
in Ehlhalten, von der Straße „Am Brühl“ bis zum Friedhof,
zurückzustellen und somit nach ihren Angaben 1,6 Mio. Euro im Haushalt
2025 einzusparen, um den Haushalt damit zu sanieren.
Aber von einer solch immens hohen Summe kann gar keine Rede sein. Bis 2027
sind 660 TEuro für den Fußweg eingeplant. Wo diese Mehrkosten von
einer Million Euro stehen soll, ist rätselhaft. Und im Haushalt 2025
sind überhaupt keine Mittel eingestellt!
Sollte der Fußweg auf spätere Jahre verschoben werden, ist zu bedenken,
dass nach Ablauf der 5-Jahresfrist ein neues Gutachten des Bebauungsplanes
erstellt werden muss und so neue und völlig unnötige Kosten verursacht
würden.
Mit einer nochmaligen Verschiebung wäre der Fußweg damit ganz raus
und die bereits ausgegebenen Mittel würden auf Kosten der Steuerzahler
quasi „in die Tonne gekloppt“.
Es sind bereits alle Beschlüsse gefasst und die Planung ist längst
auf dem Weg.
Die Ehlhaltner Ortsvorsteherin möchte sich ein solches Vorgehen nicht
gefallen lassen, wird der Fußweg doch für die Bürgerinnen
und Bürger Ehlhaltens dringend gebraucht.
Der Fußweg war in der Dorferneuerung zweite Priorität und wichtiger
Wunsch der Ehlhaltner, soll er doch für die Fußgänger die
Engstellen im alten Ort umgehen. Mehrfach hat die CDU das Vorantreiben aus
Rücksicht auf die Haushaltsplanungen verschoben, aber jetzt wo alle Voraussetzungen
geschaffen wurden, ist es an der Zeit, dass bei der immer stärkeren Verkehrsbelastung
hier Abhilfe geschaffen wird.
Gerade in den Feierabendzeiten oder bei Störungen und Staus auf der A3
ist es eine Zumutung, durch die L3026 mit Langstraße und Kirchstraße
auf den engen Bürgersteigen zu gehen.
Die Fahrzeuge, einschließlich der zahlreichen LKWs, bereiten ein wahres
Chaos und weichen über die Bürgersteige aus, sodass es oftmals zu
höchst gefährlichen Situationen kommt. Besonders ist hier an die
Kinder und Senioren zu denken. Ein Glück, dass hier noch nichts passiert
ist!
Diese Problematik wollte die SPD umgehen, indem sie hier Tempo 20 fordert
und versetztes Parken vorschlägt. Mehrfach wurden diese Straßen
von Verkehrsplanern geprüft und kamen zu dem bestehenden Verkehrskonzept
mit lediglich 5 Parkplätzen im Bereich der bis an die Straße dicht
bebauten unteren Langstraße. Auch hier würden nochmalige Prüfungen
erneut unnötige Kosten verursachen. Und versetztes Parken würde
allenfalls das Chaos noch verstärken.
Gerade noch rechtzeitig hat die SPD vor Beginn der Stadtverordnetensitzung
die Kurve gekriegt und die unsinnigen Anträge mit den falschen Zahlen
und Begebenheiten zurückgezogen.
Übrigens konnten in Ehlhalten in den letzten Jahren ausschließlich
durch das Erbe der Ehlhaltnerin verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden.
Und von diesem Erbe profitierten auch alle anderen Stadtteile. Jetzt ist Ehlhalten
dran, diesen wichtigen Weg zu bauen.
[Martina Smolorz, CDU Stadtverband Eppstein[07.07.2025]